Pressemitteilung · 25.08.2015 Ein weiterer Schritt in eine atomenergiefreie Zukunft

Zum Antrag Vattenfalls auf Stilllegung und Abbau des KKW Krümmel erklärt der energie- und umweltpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Ich begrüße, dass nicht nur einstige Atomanhänger der CDU, sondern auch die Kraftwerksbetreiber selbst zunehmend einsehen, dass Atomenergie in Deutschland keine Perspektive mehr hat. 

Der Antrag Vattenfalls auf Abbau des seit 2007 weitgehend stillgelegten Pannenmeilers Krümmel ist ein weiterer Schritt in eine atomenergiefreie Zukunft Schleswig-Holsteins.  

Gut und richtig ist, dass die Landesregierung sich für größtmögliche Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung beim Rückbau einsetzt. Denn nur die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in den Prozess garantiert, dass ihre Sorgen und Ängste ernst genommen und berücksichtigt werden. 

Dass allein der Rückbau des Meilers mehr als 15 Jahre verschlingen wird, zeigt nochmals deutlich, auf was für eine fahrlässige Form der Energiegewinnung man sich seinerzeit eingelassen hat. Von einer bevorstehenden jahrhundertelangen Zwischen- und Endlagerung des Atommülls ganz zu schweigen. 

Es wird viele Generationen dauern, die energiepolitischen Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. Jedoch können wir wichtige Lehren für die Zukunft ziehen: Finger weg von Technologien, dessen Konsequenzen für Mensch und Umwelt wir nicht überschauen und beherrschen können. Und damit auch: Finger weg von CCS und Fracking!

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 26.01.2026 Ein Angriff auf unsere Erinnerungskultur

Zum Vandalismus am Mahnmal der Synagoge in Kiel erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · Dr. Michael Schunck · 28.01.2026 Freiwillige sind ein enormer Gewinn für unsere Gesellschaft

„Ein Freiwilligendienst darf nicht länger vom Portemonnaie der Eltern abhängen“

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 28.01.2026 Das Ehrenamt braucht Raum

„Wenn man länger für einen verfügbaren Raum herumtelefonieren muss, als das Treffen dann letztendlich dauert, ist das Ehrenamt ad absurdum geführt.“

Weiterlesen