Pressemitteilung · 22.02.2001 Einzelbetriebliche Förderung ist aktueller denn je

In der Aktuellen Stunde zum "Bericht des Statistischen Landesamtes vom 15. Februar 2001zum wirtschaftlichen Wachstum in Schleswig-Holstein sagte der wirtschaftspolitische Sprecher des SSW, Lars Harms, dass man die Zahlen des Statistischen Landesamtes, ernst nehmen müsse. Denn mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukt von 2,1% im Jahre 1999 auf 1,1% im letzten Jahr, liege Schleswig-Holstein unter dem Bundesdurchschnitt.
Besonders Problematisch sei diese Entwicklung, weil ein Wirtschaftswachsum von unter 3% erwießendermaßen nicht beschäftigungswirksam sei.Die Eigendynamik der Wirtschaft im Norden sei zu schwach. Dies liege auch an der besonderen Wirtschaftsstruktur in Schleswig-Holstein.
Lars Harms wies auf ein Forum über "Wirtschaftsförderung im angelsächsischen Raum" hin, wo ein britischer Vertreter berichtete, dass ohne direkte Förderung sich kaum Betriebe in den einzelnen Regionen ansiedeln. Dies gelte auch für Schleswig-Holstein.
Die alte SSW-Forderung nach einer verstärkten Einzelbetrieblichen Förderung der Unternehmen ist aktueller denn je. Diese Art der Wirtschaftsförderung führe nachweislich zu vielen Arbeitsplätzen pro Investitionen.
Wichtig sei es laut Harms auch, dass das gute Klima für Unternehmensansiedlungen durch eine einheitliche Wirtschaftsförderung noch weiter verbessert werde. Grundsätzlich sei in diesem Zusammenhang, die beabsichtigte Bildung von regionalen Schwerpunkten in der Förderung durch das Regionalprogramm, richtig. Im Norden sei Flensburg als regionales Zentrum vorgesehen. Der SSW-Abgeordnete regte an, dass Flensburg, Schleswig und Husum, wie in neuen Regionalplan betrieben, sich als eine Einheit sehen sollten und zusammen den regionalen Schwerpunkt mit Leben erfüllen.

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