Pressemitteilung · 29.11.2005 Erdkabel für die Windenergie schnell zulassen

Der SSW fordert, dass die rechtlichen Voraussetzungen für die Verlegung von Erdkabeln für den Strom von Windparks schnell geschaffen werden. „Die Planungen für die Erdkabel sind abgeschlossen, die entsprechenden Genehmigungen sind erteilt und es gibt keine Klagen von Bürgern und Verbänden. Deshalb darf die Politik diesen wichtigen Schritt zur Ausbau der Windenergie nicht verzögern“, fordert der energiepolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms.

„Die derzeitige Diskussion um die Frage Erdkabel oder Freileitungen behindert die Weiterentwicklung der Windenergie. Wenn Schleswig-Holstein weiterhin Vorreiter in der Windenergie sein soll und wenn die Arbeitsplätze in dieser Branche erhalten und ausgebaut werden sollen, dann brauchen wir eine schnelle Lösung. Hier liegen die Vorteile des Erdkabels deutlich auf der Hand. Wie groß die Vorteile von Erdkabeln sind, zeigen ja aktuell auch die Geschehnisse in Verbindung mit der Schneekatastrophe im Münsterland.“

Lars Harms hat sich gestern bei einem Besuch der „GEO Gesellschaft für Energie und Oekologie mbH“ im nordfriesischen Enge-Sande über die Entwicklungen in der Windkraftbranche informiert. Zu den Aktivitäten der GEO in der Region gehören die Planungen der Offshore-Windparks, die Schulung von Servicepersonal sowie das Erzeugungsmanagement inklusive der Netzverstärkung mittels Erdkabel. Außerdem plant GEO in Zusammenarbeit mit dänischen Unternehmen den grenzüberschreitenden Offshore-Windpark „DanTysk“ in der Nordsee.

Weitere Artikel

Rede · Lars Harms · 24.09.2021 Die Menschenfeindlichkeit der AfD

„Wenn es um die eigentlichen Werte der christlichen Botschaft gilt, dann ist die AfD raus.“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 24.09.2021 E-Sport ist wieder nicht dabei

„Der E-Sport wird mal wieder außenvor gelassen und mit keiner Silbe im Gesetz erwähnt.“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 24.09.2021 Ein Signal für mehr Steuergerechtigkeit

„Die Einigung über die Reform ist sicherlich ein richtiger und wichtiger Schritt in Richtung zu mehr Steuergerechtigkeit, aber es muss auch etwas in Deutschland hängen bleiben.“

Weiterlesen