Pressemitteilung · 13.06.2014 Es gibt auch Alternativen zu Sana Eutin

Zur Situation der Geburtshilfe in Oldenburg erklärt der gesundheitspolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Dass der Sana-Konzern an der Schließung der Geburtshilfe in Oldenburg festhält, daran können wir leider wenig ändern. Denn gemäß Krankenhausplan ist Sana lediglich verpflichtet an einem Standort eine Geburtshilfe vorhalten. 

Die Frauen in Oldenburg haben ohnehin längst mit den Füßen abgestimmt: Nur noch rund 40 Prozent der Schwangeren haben sich zuletzt für eine Entbindung vor Ort entschieden. 

Die Menschen in Oldenburg brauchen ein verlässliches Boarding-Angebot, das die bestmögliche Gesundheitsversorgung für Mutter und Kind gewährleistet und auch darüber hinaus optimale Rahmenbedingungen für eine stressfreie Geburt bietet. Die vom Sana-Konzern entwickelten Pläne für Eutin haben die Menschen in Oldenburg bisher nicht überzeugen können. Hier muss Sana dringend nachbessern. 

Was in der Debatte der letzten Wochen allerdings zu kurz gekommen ist: Die Schwangeren haben durchaus eine Wahlfreiheit: So steht den Schwangeren mit der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des UKSH in Lübeck nicht nur ein weiterer Boarding-Partner zur Verfügung, sondern auch ein Perinatalzentrum der höchstmöglichen Versorgungsstufe. Auch hier übernehmen die Krankenkassen die Kosten. 

Sana sollte also deshalb aus Eigeninteresse daran gelegen sein, den Menschen in Ostholstein ein geburtshilfliches Angebot zu machen, zu dem sie nicht nein sagen können. 

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 23.04.2026 Küstenschutz darf nicht an klammen Kassen und Zuständigkeiten scheitern

Trotz steigender Wasserstände und Jahrhundertsturmflut: Wie der Küstenschutz entlang der Schlei künftig gesichert werden soll, bleibt weitgehend offen. Das ergab eine Kleine Anfrage des SSW zur Gefährdungslage, zu Zuständigkeiten und zu geplanten Schutzmaßnahmen in der Region. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 21.04.2026 Nach Marschbahngipfel auf Sylt: SSW drängt auf Umsetzung und gesicherte Finanzierung

Die Ergebnisse des heutigen Marschbahngipfels auf Sylt kommentieren der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler und die verkehrspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion Sybilla Nitsch wie folgt:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 16.04.2026 Das Bildungsministerium hat beim Thema Ganztag viel zu lang geschlafen

Zu den heutigen Äußerungen der Bildungsministerin zum Thema schulischer Ganztag erklärt die SSW-Landtagsabgeordnete Sybilla Nitsch:

Weiterlesen