Pressemitteilung · 29.06.2015 Jetzt sind wir alle gefragt!

Zur mutmaßlichen Brandstiftung in der geplanten Asylbewerberunterkunft in Lübeck erklärt der flüchtlingspolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Die Zunahme der Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland ist verstörend und eine Schande für das Land. Wir dürfen nicht zulassen, dass das Engagement vieler tausend Freiwilliger, die sich täglich für eine offene, herzliche Willkommenskultur gegenüber Menschen in Not einsetzen, von ein paar rechtsextremen Spinnern zerstört wird. Deshalb sind wir jetzt alle gefragt – als Nachbarn und Mitmenschen – dem Fremdenhass Paroli zu bieten. Wir dürfen jetzt erst recht nicht aufhören, auf die Straße zu gehen und diesen rechten Irren zu zeigen, dass sie es sind, die bei uns kein Mensch braucht. 

Was wir brauchen, ist ein breites Bündnis gegen Rechts. Dies erfordert jedoch, dass auch manch bürgerliche Politikerinnen und Politiker ihre Abschiebungsrhetorik der letzten Wochen wieder einstellen. 

Denn wer aus der politischen Mitte heraus Flüchtlingspolitik vor allem als Abschiebungspolitik kommuniziert, trägt dazu bei, ein Klima der Stigmatisierung zu schaffen. Ein Klima, aus dem auch rechte Irre die allgemeine Legitimation ihrer Gewalttaten zu schöpfen suchen. 

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Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

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Rede · Christian Dirschauer · 08.10.2026 Kulturelle Vielfalt erhalten!

„Gesellschaftlich gesehen ist die KSK eine bewusste Unterstützung des Kulturbereiches. Die Versicherten bringen die Hälfte der Leistungen selbst auf, die Verwerter tragen mit 30 % bei und der Bund schießt 20 % dazu. Diese Unterstützung könnte ausgeweitet werden: sowohl was die Verwerter angeht, aber eben auch den Bund.“

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Rede · Dr. Michael Schunck · 08.10.2026 Regionale Schlachtstrukturen sichern – Tiertransporte verkürzen

„Wenn die lokalen Schlachthöfe in der Fläche verschwinden, müssen Schlachttiere zwangsläufig immer längere Wege zurücklegen. Was früher innerhalb eines Landkreises machbar war, wird dann zu einer stundenlangen Tortur für die Schlachttiere quer durch die Republik bis über die europäischen Außengrenzen hinweg. Das ist ökonomisch unsinnig, ökologisch widersinnig und mit unseren ethischen Maßstäben und dem Tierwohl unvereinbar.“

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