Pressemitteilung · 06.03.2017 Küstenkoalition unterstützt Regional- und Minderheitensprachen in Kitas

Noch bis Ende des Monats können Kitas, die Niederdeutsch, Friesisch oder Dänisch anbieten, Fördergelder beim Land beantragen: Bis zu 2000 Euro pro Kitagruppe und Jahr. Hierzu erklärt Lars Harms, der Vorsitzende des SSW im Landtag:

Friesisch, Dänisch und „Platt“ sind ein bedeutender Teil jener Sprachen- und Kulturvielfalt, die Nordfriesland so einzigartig macht. Wenn wir diese Vielfalt auch für die Zukunft bewahren wollen, müssen wir so früh wie möglich damit anfangen. 

Deshalb haben wir gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern beschlossen, schon bei der frühkindlichen Bildung anzusetzen und künftig auch den Kitas beim Sprachunterricht finanziell unter die Arme zu greifen. 

Bis zu 2.000 Euro pro Kitagruppe und Jahr kann erhalten, wer noch bis zum 1. April einen Antrag stellt. 

Dieses Angebot dürfte insbesondere für viele Kitas in Nordfriesland hochinteressant sein, wo die drei Minderheiten- und Regionalsprachen schon heute vielfach spielerisch gelehrt und erlernt werden. Ich würde mich auch freuen, wenn wir auf diese Weise weitere Kitas motivieren könnten, die bisher noch nicht über ein solches Angebot verfügen.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Lars Harms · 25.11.2021 Jetzt zügig Impfangebote für die jüngsten Schülerinnen und Schüler auf den Weg bringen

Zu Medienberichten, wonach die europäische Arzneimittelbehörde EMA empfiehlt, den Impfstoff von Biontech/Pfizer jetzt auch für Kinder ab fünf Jahren zuzulassen, erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen
Jette Waldinger-Thiering

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 26.11.2021 Wir müssen die politische Bildung auch in der Schule stärken

„Mit einem wahnsinnig guten Gespür für wichtige Themen und aktuelle Entwicklungen bieten Sie unseren jungen Leuten tolle und spannende Formate.“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 26.11.2021 Ein positives Signal für die Mehrsprachigkeit und Vielfalt in unserem Land

„Alles in allem gibt es eine Vielzahl von politischen Maßnahmen, die das Plattdeutsche angemessen schützen und fördern. Die Ausgangslage ist also gut. Sich allein darauf auszuruhen, wäre aber der falsche Ansatz.“

Weiterlesen