Pressemitteilung · Lars Harms · 01.06.2015 Lars Harms: Selsstannige omrop moat bestean bliuwe!

Zu den Fusionierungsplänen des westfriesischen Senders Omrop Fryslân erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms*:

Omrop Fryslân hat altyd in grut foarbyld foar ús friesen yn Noard-Fryslân/Nordfraschlönj west. Net allinnich foar ús, mar ek foar oare minderheiden yn hiel Europa. Derom sjogge wy as partij fan de fryske minderheid no mei grutte soargen nei Fryslân ta. It is net allinnich spitich, dat Omrop Fryslân it selstannicheit fearlieze sil en foar de takomst mei bedriuwen bûten Fryslân tegearre gean sil. Foar de fryske taal is dit beslaan minder goed. Hoe kin de kwaliteit fan it frysk bestean bliuwe, as oaren oer of yn it frysk programmas meitsje sille? Hokker posysje sil it frysk in takomst krije?  Dit binne foar út freegje fan belang. 

Wy as SSW wolle derom in soad ûtwisseling stipe tusken Omrop Fryslân en de polytik yn syn gehiel. Wy appelearje derom oan de Provinsje Fryslân om mei te dwaan oan in earlik kommuniksje-proses. 

* Selbständiger Rundfunk muss bestehen bleiben!

Omrop Fryslân ist immer ein großes Vorbild für uns Nordfrieen gewesen. Nicht nur für uns, sondern auch für viele andere Minderhieten in Europa. Deshalb sehen wir nun mit Sorge nach Ljouwert/Leeuwarden. 

Es ist dabei nicht nur bedauerlich, dass dem frisischen Rundfunk die Unabhängigkeit entzogen werden soll, sondern vor allem stellt sich die Frage nach der Zukunft. Der Sender Omrop Fryslân, der täglich die ganze Region mit friesischem Print- und Bildmaterial versorgt, ist ein wichtiger Bestandteil der friesischen Sprache und hat einen festen Platz im Alltag von vielen Menschen in Fryslân. Uns stellt sich die Frage, ob die Qualität der Nachrichten in friesischer Sprache weiterhin aufrechterhalten werden kann. Auch stellt sich die Frage, welche Position dem Friesischen in Zukunft medientechnisch zustehen wird? Das sind für uns als SSW ganz entscheidene Fragen. 

Wir wollen daher an die Politik in der Provinz Fryslân appelieren, in einen ehrlichen Dialog mit Omrop Fryslân zu gehen. 

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