Pressemitteilung · 28.10.2015 Neues aus Liebings Parallelwelt

Zur Forderung des CDU-Landesvorsitzenden Ingbert Liebing nach Grenzschließungen erklärt der Landesvorsitzende des SSW, Flemming Meyer:

Herrn Liebing ist offensichtlich jedes Mittel recht, wenn es darum geht, darauf aufmerksam zu machen, dass es ihn auch noch gibt. 

Kaum hat sich der designierte CDU-Spitzenkandidat mit seiner Forderung nach einem Abschiebe-TV bundesweit zum Kasper gemacht, folgt nun also die nächste Absurdität aus Liebings Parallelwelt: Jetzt will er im besten Orban-Stil die Grenzen schließen, um die Einwanderung zu begrenzen. Und unterschätzt wieder einmal gnadenlos Menschen und Medien in Schleswig-Holstein, denen er versucht, Sand in die Augen zu streuen. 

Man stelle sich das einmal vor: Ganz Deutschland würde mit Zäunen und Stacheldraht umwickelt, zehntausende Bundespolizisten von ihrem Dienst abgezogen werden, die Reisefreiheit von Millionen Pendlern, Touristen und Unternehmern eingeschränkt.  Und wofür? Damit auch Herr Liebing erkennt, dass sich ein internationales Flüchtlingsproblem nun einmal nicht durch Grenzschließungen lösen lässt. 

Allein der Gedanke ist so stammtischprollig absurd, dass er eigentlich in die Kategorie Satire passt. Wäre es nicht so traurig, dass er vom Landeschef und designierten Spitzenkandidaten der CDU kommt.

Wenn Herr Liebing sich wirklich um die Kommunen und Städte sorgt und nicht um die eigene Karriere, dann sollte er sich lieber für mehr Bundesmittel zur Bewältigung  der Flüchtlingskrise und für die Integrationsarbeit einsetzen, statt die Menschen mit Nebelkerzen aus dem letzten Jahrhundert zu bewerfen. 

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 05.11.2026 Bahnverbindung nach Dänemark: Madsen ohne Züge und ohne Plan

Die Landesregierung hat keine geeigneten Ersatzzüge für die Verbindung zwischen Flensburg und Dänemark und rechnet mit einer weiteren Verlängerung des Busverkehrs. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der SSW-Landtagsfraktion hervor. Hierzu erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 02.11.2026 LNG-Terminal Brunsbüttel droht zum nächsten Millionengrab zu werden

Eine neue Studie im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) kommt zu dem Ergebnis, dass synthetisches Methan als Ersatz für fossiles Flüssigerdgas zu ineffizient und zu teuer ist. Damit wachsen auch die Zweifel an der Zukunftsperspektive des LNG-Terminals in Brunsbüttel. Dazu erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 02.11.2026 Gesunde Ernährung darf keine Frage des Geldbeutels sein

Vor den Tafeln stehen die Menschen Schlange. Doch wie viele Menschen in Schleswig-Holstein tatsächlich von Ernährungsarmut betroffen sind, weiß niemand genau. Dabei reicht das Problem weit über diejenigen hinaus, die auf Lebensmittelspenden angewiesen sind. Der SSW fordert deshalb mit einem Landtagsantrag ein landesweites Handlungskonzept gegen Ernährungsarmut. Dazu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen