Pressemitteilung · 20.10.2005 Schul-TÜV: Regierung muss Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern fördern

Zum heute von Bildungsministerin Erdsiek-Rave vorgestellten ersten EVIT-Bericht („Schul-TÜV“) erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:

„Der erste EVIT-Bericht zeigt, dass eine Evaluation des Unterrichts richtig und wichtig ist. Nur mit einer solchen soliden Datengrundlage als Fundament kann der Unterricht und das Leben an der Schule verbessert werden.

Es fällt auf, wie weit die Wahrnehmung der Lehrkräfte und Schüler von einander abweicht, wenn es um Unterrichtsmethoden jenseits des klassischen Frontalunterrichts geht. Dieses zeigt deutlich, dass in den Klassenzimmern mehr Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern über die Methoden des Unterrichts stattfinden muss. Die Landesregierung muss eine neue Kultur des Dialogs fördern, bei denen Lehrkräfte und Schüler gemeinsam im Klassenzimmer erarbeiten, welche Ziele mit dem Unterricht erreicht werden sollen.“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 08.10.2026 Die Bilanz der E-akte ist katastrophal!

„Fast zwei-Drittel der Teilnehmenden einer Umfrage der Neuen Richter*innenvereinigung sehen einen Mehraufwand durch die Einführung der E-Akte in ihrer täglichen Arbeit. Dieser Mehraufwand wird auf ca. 24% geschätzt. Mehraufwände, die vor allem die Arbeitsfähigkeit der Gerichte zusätzlich beeinträchtigt.“

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 08.10.2026 Mobilitätsgarantie - Mehr Inhalt, weniger Branding!

„Die Mobilitätsgarantie kann sich nun zu anderen Projekten gesellen, die ebenfalls nicht auf den Markt gekommen sind, wie etwa die Fertigstellung der A20 oder die Ansiedlung eines schwedischen Großunternehmens an der Westküste. Man könnte es fast schon den Markt der Unmöglichkeiten nennen.“

Weiterlesen