Pressemitteilung · 11.10.2002 SSW-Antrag stärkt regionale Wirtschaft und erhält Arbeitsplätze

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zu den Rahmenbedingungen für mehr Wettbewerb auf der Schiene erklärte der nordfriesische Landtagsabgeordnete, Lars Harms, heute in Kiel:

"Durch unseren gemeinsamen Antrag im Landtag sind wichtige Grundvoraussetzungen beschlossen worden, wenn es künftig um Ausschreibungen im Schienenverkehr geht. Für uns ist es wichtig, dass Qualitätswettbewerb, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterorientierung bei Ausschreibungen berücksichtigt werden. Denn nur so wird gewährleistet, dass Waffengleichheit bei all Ausschreibungsbietern im Zusammenhang mit der Qualität der Leistung besteht. Bei einem Auftragsverlust eines derzeit tätigen Unternehmens, könnte somit das zukünftige Unternehmen die Mitarbeiter ohne Schwierigkeiten übernehmen, weil es zu den gleichen Tarifbedingungen mitgeboten hat. Es gäbe somit keinen Grund, neues Personal von woanders einzustellen und die Beschäftigten müssten nicht um ihren Arbeitsplatz bangen.
Mit dem Tariftreuegesetz haben wir bereits dazu beigetragen, dass die regionale Wirtschaft - im Bau, ÖPNV sowie in der Abfallwirtschaft - gestärkt wird. Mit dem heutigen gemeinsamen Antrag, der auf Initiative des SSW eingebracht wurde, haben wir jetzt auch im Schienenpersonennahverkehr einen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung geleistet, " so Lars Harms.

Weitere Artikel

Rede · Christian Dirschauer · 21.02.2024 Pflegeeltern stärken und wertschätzen

„Pflegefamilien leisten einen unschätzbar wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und verdienen deutlich mehr Anerkennung“

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 23.02.2024 Runter von der Bremse beim Radwegebau

„Die Ziele der Radstrategie sind klar definiert. Wir können also gespannt sein, wie die Landesregierung das LRVN weiterentwickelt und ausgestaltet. Das sollte dann aber auch bald passieren.“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 23.02.2024 Transparenzregister jetzt!

„Wir fänden es sinnvoll, wenn dieses Transparenzregister nicht nur die Hebesätze ab 2024, sondern gern auch die Hebesätze aus den vergangenen Jahren auflisten würde. Dann kann jeder die Hebesatz- und Steuerentwicklung für jede einzelne Kommune noch besser nachvollziehen.“ 

Weiterlesen