Pressemitteilung · 08.07.2004 SSW begrüßt Rücktritt des DRK-Präsidiums

Zur heutigen Pressekonferenz des DRK-Landesverbandes sagte die sozialpolitische Sprecherin des SSW, Silke Hinrichsen:

„Die Aussagen des DRK-Präsidium, sie übernehmen die verbandspolitische Verantwortung und bedauern die aufgetretenen Probleme in den Pflegeeinrichtungen, aber sie hätten sich kein schuldhaftes verhalten vorzuwerfen, sind ein starkes Stück. Der Vorstand der DRK verniedlicht mit diesen Worten die Probleme und schiebt die Verantwortung durch diese Aussage von sich. Wenn man die Richtigkeit der bisherigen Veröffentlichungen zu den Zuständen in Pflegeeinrichtungen unterstellt, ist doch nicht von heute auf morgen eine Verschlechterung eingetreten. Besonders verwunderlich ist die Aussage des geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes Herrn Nielsen, dass man erst im April 2004 von den Zuständen im Pflegeheim Niebüll Kenntnis erhielt. Nach einer Sendung des Schleswig-Holstein-Magazins war aber die Rede davon, dass bereits im Jahr der Übernahme dieser Einrichtung von einer Sanierung des Gebäudes gesprochen wurde.
Erfreulich ist jedoch, dass man entgegen den Worten zur Verantwortung, doch die Konsequenzen aus diesem Skandal um die Pflegeeinrichtungen nun zieht. Der SSW hofft, dass eine neue Leitung endlich im Sinne der Beschäftigten und Heimbewohnern arbeiten wird.“

Weitere Artikel

Rede · Christian Dirschauer · 21.02.2024 Pflegeeltern stärken und wertschätzen

„Pflegefamilien leisten einen unschätzbar wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und verdienen deutlich mehr Anerkennung“

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 23.02.2024 Runter von der Bremse beim Radwegebau

„Die Ziele der Radstrategie sind klar definiert. Wir können also gespannt sein, wie die Landesregierung das LRVN weiterentwickelt und ausgestaltet. Das sollte dann aber auch bald passieren.“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 23.02.2024 Transparenzregister jetzt!

„Wir fänden es sinnvoll, wenn dieses Transparenzregister nicht nur die Hebesätze ab 2024, sondern gern auch die Hebesätze aus den vergangenen Jahren auflisten würde. Dann kann jeder die Hebesatz- und Steuerentwicklung für jede einzelne Kommune noch besser nachvollziehen.“ 

Weiterlesen