Pressemitteilung · 21.11.2001 SSW fordert quantitativen und qualitativen Ausbau der Universität Flensburg

Anlässlich ihrer heutigen Teilnahme an der Podiumsdiskussion „Die Zukunft der Universität Flensburg“ im Rahmen des Hochschultages bekräftigte die Vorsitzende des SSW im Schleswig-Holsteinischen Landtag Anke Spoorendonk nochmals die Forderung des SSW nach einem quantitativen und qualitativen Ausbau der Universität Flensburg:

„Wenn die Landesregierung es wirklich ernst meint mit dem Hochschulstandort Flensburg, dann muss sie dafür sorgen, dass die Attraktivität der Universität Flensburg weiter verbessert wird. Dazu gehört zum einen, dass die Problematik der fehlenden Finanzierung für das Jahr 2002 ernst genommen wird und zum anderen, dass ein grundsätzlicher Ausbau der Universität in Aussicht gestellt wird. Der SSW ist dafür, dass alle Teile der Sonderschullehrerinnen und -lehrerausbildung nach Flensburg verlegt werden, und dass die grenzüberschreitenden Studiengänge weiter ausgebaut werden. Deshalb befürworten wir eine Abschaffung des Numerus Clausus in diesem Bereich,“ so Spoorendonk.

Die SSW-Politikerin sprach sich auch dafür aus, dass die Universität vermehrt Studiengänge in den Kulturen der Region anbieten müsse. Eine Finanzierungsmöglichkeit sah Spoorendonk in den bis 2006 bereitgestellten Interreg-Mitteln. „Dazu kommt, dass die Universität Flensburg bisher eine „Billig-Hochschule“ war. So hat die CAU Kiel beispielsweise verhältnismäßig mehr finanzielle Ressourcen zur Verfügung. Der SSW fordert eine gerechtere Verteilung der finanziellen Mittel für die Hochschulen im Lande,“ so Anke Spoorendonk.
Die SSW-Fraktionschefin sprach sich auch für eine bessere Zusammenarbeit zwischen der Uni Flensburg und der FH Flensburg in dem Bereichen aus, wo es Erleichterungen für die Studierenden bringe. „Beispielsweise könnten modellierte Studiengänge an den Hochschulen die besondere Attraktivität des Hochschulstandortes Flensburg verbessern, so die SSW-Politikerin.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 26.09.2023 Rettet den Bürgerentscheid: Landesregierung muss Volksinitiative ernst nehmen und das Gesetz zurückziehen!

Die Volksinitiative „Rettet den Bürgerentscheid“ hat heute 27.595 Unterschriften an den Schleswig-Holsteinischen Landtag übergeben. Auch der SSW-Landesvorsitzende Christian Dirschauer nahm an der Übergabe teil, als Vertrauensperson der über 50 an der Unterschriftensammlung beteiligten Organisationen und Initiativen. Dirschauer erklärte hierzu:

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 22.09.2023 Diese unsinnige Gebühr gehört gestrichen

„Eine solche Gebühr ist völlig aus der Zeit gefallen und muss vor allem aus Gründen der Wertschätzung abgeschafft werden“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 22.09.2023 Bestmögliche Arbeitsbedingungen für unsere Lehrkräfte schaffen

„Als Arbeitgeber sollte in erster Linie das Land dafür Sorge tragen, dass unsere verbliebenen Lehrkräfte im vollen Umfang unterstützt werden, gesund und leistungsstark zu bleiben.“

Weiterlesen