Pressemitteilung · 04.09.2007 SSW-Landtagsinitiative: „Biat“ muss an der Uni Flensburg bleiben

Der SSW fordert die Landesregierung auf, das „Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik“ (Biat) an der Universität Flensburg zu belassen. „Diese hervorragende Forschungseinrichtung darf nicht gefährdet werden, weil das Wissenschaftsministerium ein Bonbon für die Uni Kiel benötigt“, warnt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk. Der SSW hat heute einen entsprechenden Antrag gestellt, der in der übernächsten Woche im Landtag beraten werden soll.

„Dem „Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik“ ist es in Flensburg gelungen, eine intensive Forschung in diesem Bereich auszubauen, die mit zahlreichen internationalen Forschungsprojekten verbunden ist und durch Drittmittel getragen wird.  Das Wissenschaftsministerium erwägt aber jetzt, das Biat an die Universität Kiel zu verlagern. Dabei gibt es keine sachlichen Gründe dafür, dass dieser Ausbildungsgang nicht in Flensburg bleiben sollte. Dem Bildungsministerium geht es nur darum, dass die Universität Kiel ein Trostpflaster bekommen soll, weil die Realschullehrerausbildung von dort nach Flensburg verlagert wird.

Es ist das erklärte Ziel des Landes, die Universität zu einem Zentrum für Vermittlungswissenschaften auszubauen. Hierzu gehört selbstverständlich auch die Lehre und Forschung in der beruflichen Bildung. Deshalb erwarten wir im Landtag auch breite Zustimmung für unseren Antrag.“


Den Antrag des SSW finden Sie im unserem SSW-Presseservice

Weitere Artikel

Rede · Lars Harms · 24.09.2021 Die Menschenfeindlichkeit der AfD

„Wenn es um die eigentlichen Werte der christlichen Botschaft gilt, dann ist die AfD raus.“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 24.09.2021 E-Sport ist wieder nicht dabei

„Der E-Sport wird mal wieder außenvor gelassen und mit keiner Silbe im Gesetz erwähnt.“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 24.09.2021 Ein Signal für mehr Steuergerechtigkeit

„Die Einigung über die Reform ist sicherlich ein richtiger und wichtiger Schritt in Richtung zu mehr Steuergerechtigkeit, aber es muss auch etwas in Deutschland hängen bleiben.“

Weiterlesen