Pressemitteilung · 27.01.2005 Verantwortung für die dänischen Einrichtungen

Die dänische Minderheit darf nicht darunter leiden, dass die Situation der öffentlichen Haushalte nicht besser wird. Dies fordern der SPD-Landtags­abgeordnete Günter Neugebauer, die SSW-Abgeord­nete Anke Spoorendonk nach einem Besuch bei dänischen Einrichtungen in Büdelsdorf.

„Die dänischen Minderheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens in unserem Land. Deshalb müssen die dänischen Einrichtungen in schlechten wie in guten Zeiten finanziell abgesichert sein. Dies gilt sowohl für die Kommunen als auch für das Land Schleswig-Holstein,“ sagt Günter Neugebauer.

„Das Land und die Gemeinden im Landesteil Schleswig profitieren von den dänischen Angeboten, deshalb müssen sie die finanzielle Verantwortung für die dänischen Einrichtungen der Region übernehmen. Die Menschen in der dänischen Minderheit haben einen deutschen Pass und sind Steuerzahler wie alle andere. Deshalb haben die dänisch orientierten Bürgerinnen und Bürger auch einen Anspruch darauf, dass ihre Kinder vom Land und ihrer Wohngemeinde gleich behandelt werden, wie in Rendsburg/Büdelsdorf. So lange es keine volle Gleichstellung gibt, darf es hier keine Kürzungen geben“, fordert Anke Spoorendonk.

Neugebauer und Spoorendonk haben in Büdelsdorf den dänischen Kindergarten, das dänische Freizeitheim und die dänischen Altenwohnungen besucht. Sie wurden von der SSW-Landtags­kandidatin Manuela Scharunge begleitet.

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