Pressemitteilung · Jette Waldinger-Thiering · 07.03.2018 Wir dürfen uns nicht abschrecken lassen!

Zum morgigen internationalen Frauentag erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Jette Waldinger-Thiering:

Die Debatte um den Paragrafen 219a bei uns im Schleswig-Holsteinischen Landtag aber auch im Bundestages hat uns wieder einmal gezeigt, wie geduldig Frauen auch heute noch sein müssen, wenn sie für ihre Rechte einstehen. 

Der Kampf um Gleichstellung und Gleichberechtigung hat gesamtgesellschaftlich schon für viele Verbesserungen gesorgt. Man muss sich aber immer wieder in Erinnerung rufen, dass viele Errungenschaften noch nicht lange her sind. Nicht umsonst steht der diesjährige Frauentag im Zeichen von 100 Jahre Wahlrecht für Frauen.

Wir dürfen uns jetzt nicht abschrecken lassen. Ein scharfer Ton, ein Verlachen, ein „Haben wir nicht andere Probleme?“ darf nicht dazu führen, dass wir unser Ziel nur leise und vorsichtig verfolgen. Denn es gibt noch immer genug zu tun. Es hat sich nicht nur die Welt in der wir leben verändert, sondern auch die politischen Ziele der feministischen Bewegung. 

Feminismus ist für alle da. Wir wollen nicht gegeneinander kämpfen, sondern miteinander. Für eine Welt, in der sich alle unabhängig von geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung frei entfalten können. Ich wünsche uns allen das nötige Selbstbewusstsein und den Mut, weiter für unsere Rechte einzustehen.

Weitere Artikel

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 29.10.2020 Elternunabhängiges Bafög für alle hilft auch in der Pandemie

„In Deutschland gilt es als normal, dass Menschen sich für ihre Bildung verschulden. Für mich ist das nicht normal.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 29.10.2020 Wir müssen alle gemeinsam durch diese Krise kommen

„Unser aller oberstes Ziel sollte sein, den Unterricht vor Ort aufrecht zu erhalten.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 28.10.2020 Die EU sozialer, nachhaltiger und zukunftsfitter machen

Letztendlich geht es hier ja um die praktische Umsetzung des Prinzips der Subsidiarität. Über den Bedarf und die optimale Umsetzung vor Ort wissen eben die Leute vor Ort am besten Bescheid. Und diese müssen wir bei der Programmausgestaltung und -umsetzung bestmöglich unterstützen.

Weiterlesen