Pressemitteilung · 25.10.2011 2 Jahre Schwarz-Gelb: Schleswig-Holstein ist viel billiger aber wenig besser geworden

Zur heutigen Zweijahresbilanz der schwarz-gelben Landesregierung in Schleswig-Holstein erklärt die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk:

„Diese Koalition hat es innerhalb von nur 24 Monaten geschafft, die Schwachen zu schwächen, Schulen und Universitäten in Aufruhr zu versetzen, die Minderheiten zu diskriminieren, die reformbedürftigen Kommunen im Stich zu lassen und die anderen Bundesländer gegen sich aufzubringen. Das ist eine wahrlich beachtliche Leistung, die nur dadurch gelingen konnte, dass Schwarz-Gelb keinen politischen Kompass hatte und stattdessen zum Taschenrechner griff.

Es ist schon verblüffend, dass das frühere ‚Dreamteam‘ CDU und FDP sich mittlerweile so auseinander entwickelt haben, dass sie sich trotz des besungenen Vertrauens und Respekts jenseits der Finanzpolitik kaum noch auf wichtige Reformen verständigen können. Aus Mangel an gemeinsamen Visionen und politischer Führung sind sie graue Buchhalter geblieben.

Der Verdienst dieser Koalition besteht darin, den Konsolidierungspfad beschritten zu haben, den fast alle Parteien im Landtag mit ihrer Zustimmung zur Schuldenbremse vorgaben. Perspektiven für einen zukunftsträchtigen Umbau des Landes hat sie aber nicht damit verbunden. Nach zwei Jahren schwarz-gelber Regierung nach dem Motto „Geiz ist geil“ ist unser Land viel billiger geworden aber wenig besser.“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Lars Harms · 25.06.2019 Jamaika darf Fehlentscheidung des Bundes nicht einfach den Kommunen aufbürden

Zu den im Haushaltsentwurf 2020 geplanten Kürzungen bei den Integrationsmitteln erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 21.06.2019 Unsere Freien Theater werten unser kulturelles Leben auf

Weiterlesen

Rede · Flemming Meyer · 21.06.2019 Wohnungs- und Obdachlose brauchen unsere dauerhafte Unterstützung

Wir brauchen tiefgreifende Reformen. Und Bund und Land müssen für diese wichtige Aufgabe noch mehr Geld in die Hand nehmen, als bisher. Das wird sich schon mittelfristig wieder auszahlen.

Weiterlesen