Pressemitteilung · 06.01.2004 Abschaffung der Untersuchungsausschüsse: Rechte der Opposition nicht beschnitten

Zur Ablehnung des SSW-Antrags zur Abschaffung der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse durch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erklärt die innenpolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Silke Hinrichsen:

”Die Grünen haben offensichtlich missverstanden, worum es dem SSW geht. Wir wollen der Opposition keine parlamentarischen Rechte ent­ziehen, wie die Abgeordnete Monika Heinold behauptet. Uns geht es lediglich darum, die Beweiserhebung der politischen Einflussnahme zu entziehen und zu beschleu­nigen. Die Rechte der Opposition, eine Untersuchung anzuordnen und die Vorgänge politisch zu bewerten, steht ihr nach wie vor in vollem Umfang zu.

Wir bedauern es sehr, dass die Grünen sich nicht gründlich genug mit dem Inhalt unseres Antrags auseinandergesetzt haben, denn in den Zielen und in der Bewertung der Realität in den parlamentarischen Untersuchungs­aus­schüssen der letzten Jahre liegen wir sicherlich nicht sehr weit auseinander.“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 08.10.2026 Kulturelle Vielfalt erhalten!

„Gesellschaftlich gesehen ist die KSK eine bewusste Unterstützung des Kulturbereiches. Die Versicherten bringen die Hälfte der Leistungen selbst auf, die Verwerter tragen mit 30 % bei und der Bund schießt 20 % dazu. Diese Unterstützung könnte ausgeweitet werden: sowohl was die Verwerter angeht, aber eben auch den Bund.“

Weiterlesen

Rede · Dr. Michael Schunck · 08.10.2026 Regionale Schlachtstrukturen sichern – Tiertransporte verkürzen

„Wenn die lokalen Schlachthöfe in der Fläche verschwinden, müssen Schlachttiere zwangsläufig immer längere Wege zurücklegen. Was früher innerhalb eines Landkreises machbar war, wird dann zu einer stundenlangen Tortur für die Schlachttiere quer durch die Republik bis über die europäischen Außengrenzen hinweg. Das ist ökonomisch unsinnig, ökologisch widersinnig und mit unseren ethischen Maßstäben und dem Tierwohl unvereinbar.“

Weiterlesen