Pressemitteilung · Jette Waldinger-Thiering · 29.11.2019 AKK auf dem Holzweg

Zu den Vorstellungen der CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) zur allgemeinen Dienstpflicht erklärt die SSW-Landtagsabgeordnete Jette Waldinger-Thiering:

Wenn AKK meint, gesellschaftlicher Zusammenhalt ließe sich per Dienstpflicht verordnen, dann befindet sie gründlich auf dem Holzweg.
Der »Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält« entsteht nicht, indem wir jungen Menschen immer neue Steine vor die Füße werfen, sondern durch Zukunftsperspektiven und Chancengleichheit für alle Menschen. Hier trägt nicht die Jugend eine Bringschuld, sondern die Politik.
Kinder- und Altersarmut, Mietwucher, Waffenexporte, Massentierhaltung, die Klimakrise - kurzum alles, was unsere Gesellschaft und den Planeten krank macht – sind hausgemachte Probleme; Ergebnisse schlechter Politik und eines zügellosen, globalen Kapitalismus.
Hier sollte die CDU mit ihrer Regierungsbeteiligung in Bund und Ländern ansetzen. Dann würden sich auch die Reihen in der Gesellschaft schließen. Zu meinen, man könne immer weniger Jugendlichen immer mehr gesellschaftliche Verantwortung aufbürden, wird jedenfalls nicht funktionieren.

Weitere Artikel

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 28.04.2022 Wir bleiben dran am Jugend-Check

„Gerade mit Blick auf unsere Kinder und Jugendlichen haben wir enorm viel aufzuholen“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 28.04.2022 Wir müssen den ukrainischen Kindern helfen - und auch dem Personal

„Wir müssen den Kindern aus der Ukraine den Zugang zu unseren Bildungsangeboten ermöglichen - aber wir müssen gleichzeitig für Entlastung für die Kitamitarbeitenden sorgen“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 28.04.2022 Wir werden weiter arbeiten an der Ostseekooperation - auch und gerade jetzt

„Unsere Europapolitik wird vorerst unter dem düsteren Schatten des russischen Angriffskrieges stattfinden. Wir alle hoffen auf eine baldige Vermittlung und ein Ende dieses schrecklichen Krieges. Gleichzeitig wollen und werden wir die Potenziale des Ostseeraums weiter heben und diesen weiterentwickeln, insbesondere in Hinblick auf unsere deutsch-dänische Grenzregion.“

Weiterlesen