Pressemitteilung · 29.04.2004 Arbeitslosen- und Sozialhilfe: Optionsmodell beerdigen

Anlässlich der heutigen Verabschiedung des „kommunalen Optionsgesetzes“ durch den Bundestag erklärt die sozialpoliti­sche Spre­cherin der SSW-Landtagsgruppe Silke Hinrichsen:

„Das Optionsmodell ist tot, das ist schon seit langem klar. Deshalb dürfen Bund und Länder jetzt im Bundesrat keine Zeit verlieren und die Verhandlungen unnötig in die Länge ziehen.

Die Kommunen und die Arbeitsämter brauchen schnell Klarheit, wenn die Umsetzung der Hartz IV-Reform am 1. Januar 2005 nicht zur persönlichen Katastrophe für die Arbeitslosen werden soll.

Sollte man auf Bundesebene nicht schnell zu einem Ergebnis kommen, das die vielen offenen Fragen klärt und eine solide Vorbereitung auf die Umstellung ermöglicht, dann muss die Zusammenführung von Arbeits­losenhilfe und Sozialhilfe verschoben werden.“

Das Optionsgesetz soll den Kommunen im Rahmen der „Hartz IV“-Reform (Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe) die Möglichkeit eröffnen, selbst die Betreuung Langzeitarbeits­loser zu wahrzunehmen.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Jette Waldinger-Thiering · 12.08.2026 Jette Waldinger-Thiering: 103 Prozent auf dem Papier sind noch kein gelungener Schulstart

Weiterlesen

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 17.08.2026 Husumer Hafen: Vertiefung ist überfällig

Der Verkehrsminister hat das LKN beauftragt, ein Konzept für eine Teil-Vertiefung des Husumer Hafens zu erarbeiten. Dazu erklärt die Husumer Abgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 22.07.2026 Wohngeld kürzen heißt Armut verschärfen

Zu den Plänen der Bundesregierung, das Wohngeld deutlich einzuschränken, erklärt der SSW-Fraktionsvorsitzende im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Christian Dirschauer:

Weiterlesen