Pressemitteilung · 21.06.2009 CCS-Gesetz kommt: Nur der Widerstand im Land kann noch ein CO2-Endlager verhindern

Zur heutigen dpa-Meldung, dass Bundesumweltminister Gabriel eine baldige Einigung beim CCS-Gesetz erwartet und die Ängste der Bevölkerung für "unbegründet" hält, sagt der SSW-Vorsitzende Flemming Meyer:

"Jetzt ist es klar, dass das vermeintliche Aus für das CCS-Gesetz eine Chimäre war. Die Bundes-SPD will nach wie vor das Gesetz und der CDU/CSU geht es nur darum, die Rechte der Grundstückseigentümer besser zu wahren.

Das einzige, was das CO2-Endlager im Schleswig-Holstein nun noch stoppen kann, ist noch mehr Widerstand im Land. Wir fordern Minisiterpräsident Carstensen auf, unmissverständlich zu erklären, dass die Landesregierung ihr gemeinsames Endlager-Projekt mit der RWE-DEA beenden will. Wenn das Verständnis für die Ängste der Bürger nicht nur geheuchelt war, dann muss er sich jetzt voll und ganz hinter die Protestbewegung stellen."


Weitere Stellungnahmen und Informationen zum Thema finden Sie unter www.ssw.de/co2



Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 08.10.2026 Kulturelle Vielfalt erhalten!

„Gesellschaftlich gesehen ist die KSK eine bewusste Unterstützung des Kulturbereiches. Die Versicherten bringen die Hälfte der Leistungen selbst auf, die Verwerter tragen mit 30 % bei und der Bund schießt 20 % dazu. Diese Unterstützung könnte ausgeweitet werden: sowohl was die Verwerter angeht, aber eben auch den Bund.“

Weiterlesen

Rede · Dr. Michael Schunck · 08.10.2026 Regionale Schlachtstrukturen sichern – Tiertransporte verkürzen

„Wenn die lokalen Schlachthöfe in der Fläche verschwinden, müssen Schlachttiere zwangsläufig immer längere Wege zurücklegen. Was früher innerhalb eines Landkreises machbar war, wird dann zu einer stundenlangen Tortur für die Schlachttiere quer durch die Republik bis über die europäischen Außengrenzen hinweg. Das ist ökonomisch unsinnig, ökologisch widersinnig und mit unseren ethischen Maßstäben und dem Tierwohl unvereinbar.“

Weiterlesen