Pressemitteilung · 12.06.2009 CO2-Endlager: Börnsen, Liebing und Wodarg sollen das CCS-Gesetz im Bundestag ablehnen

Der SSW fordert die regionalen Bundestagsabgeordneten im Norden auf, gegen das Gesetz der Bundesregierung zur CO2-Speicherung (CCS-Gesetz) zu stimmen. „Die Abgeordneten Börnsen (CDU), Liebing (CDU) und Wodarg (SPD) müssen alles unternehmen, um das CCS-Gesetz zu stoppen, denn es raubt dem Land und den Kommunen nahezu jede Möglichkeit, ein CO2-Endlager zu verhindern“, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms.

„Seitdem der Widerstand in der Region gegen das CO2-Endlager wächst, haben die Herren Börnsen und Wodarg nun plötzlich auch ihre Abneigung gegen das Projekt entdeckt. In den letzten Tagen häufen sich die Leserbriefe und andere Meinungsäußerungen der regionalen Bundestagsabgeordneten, die im Herbst wieder gewählt werden wollen. Wolfgang Börnsen, Wolfgang Wodarg und Ingbert Liebing haben schon in der kommenden Woche bei der 2. Lesung des CCS-Gesetzes die Chance, ihren Worten Taten folgen zu lassen und im Bundestag klar gegen das CCS-Gesetz Stellung zu beziehen. Wir werden genau beobachten, ob den Worten auch Taten folgen.“


Weitere Stellungnahmen des SSW zur CO2-Speicherung finden Sie hier

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 13.01.2026 Diako wird Malteser: Übernahme mit schlechtem Beigeschmack

Heute wurde bekannt, dass das evangelische Flensburger Diako-Krankenhaus in Kürze vom katholischen Träger Malteser übernommen wird und dieser auch die alleinige Trägerschaft des neuen Fördeklinikums innehaben wird. Dazu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion und Flensburger Abgeordnete, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 16.01.2026 Keine Vollsperrung der Eiderbrücke!

Die Landtagsabgeordnete Sybilla Nitsch sieht Licht und Schatten mit Blick auf die Sanierung der Eiderbrücke in Tönning.

Weiterlesen

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 15.01.2026 Wohnungslosigkeit darf nicht unter dem Radar laufen

Immer mehr Menschen rutschen in die Wohnungs- oder Obdachlosigkeit, doch in Schleswig-Holstein mangelt es an handfesten Daten und Leitlinien zum Thema. Die SSW-Fraktion möchte Licht ins Dunkel bringen und fordert die Landesregierung auf, einen Bericht über die Situation wohnungs- und obdachloser Menschen in Schleswig-Holstein vorzulegen (Drucksache 20/4001).

Weiterlesen