Pressemitteilung · 16.11.2016 Das Bundesteilhabegesetz ist in seiner jetzigen Form nicht hinnehmbar

Zu den heutigen Protesten gegen das Bundesteilhabegesetz erklärt der sozialpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Das Bundesteilhabegesetz ist nicht irgendein Gesetz, sondern die Chance,  die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht im Sinne der UN-Konvention weiterzuentwickeln. Diese Chance wurde bisher vertan. 

Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf droht den rund 10 Millionen Betroffenen eher ein Spargesetz, das den Zugang zu Leistungen nicht erleichtert, sondern erschwert, und die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung weiterhin einschränkt. 

Deshalb stehe ich fest an der Seite der vielen Bürger, die heute auf die Straße gehen für ein Bundesteilhabegesetz, das seinen Namen verdient.  Für uns als SSW steht fest: Wir werden diesem Gesetz nur zustimmen können, wenn kein Betroffener schlechter gestellt wird. Das ist die Grundvoraussetzung. 

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Rede · Jette Waldinger-Thiering · 26.08.2026 Sprachenarbeit endlich zukunftsfähig machen!

„Das A und O der Sprachenarbeit ist die Hauptamtlichkeit. Wenn die Landesregierung den Verfassungsauftrag ernst nimmt, muss sie selbstverständlich die institutionelle Förderung absichern. Das niederdeutsche Zentrum in Leck leistet Überragendes, muss aber personell weiter verstärkt werden, damit die Ehrenamtliche verlässliche Ansprechpartner bekommen.“

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Rede · Christian Dirschauer · 26.08.2026 Prioritäten setzen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt!

„Für uns als SSW ist die entscheidende Frage in diesem Haushalt nicht nur, wie viel Geld fehlt. Die entscheidenden Fragen lauten: Was machen wir mit dem Geld, das da ist? Welche Prioritäten setzen wir? Und werden wir diese Prioritäten auch dauerhaft finanziell absichern? Denn Prioritäten setzen heißt Verantwortung übernehmen – und zwar nicht nur bei den Ausgaben, sondern auch bei den Einnahmen. Gerade in einer so angespannten Haushaltslage dürfen wir nicht die Zukunft gegen die Gegenwart ausspielen. Wir brauchen einen ehrlichen Haushalt, der notwendige Konsolidierung mit Investitionen in Bildung, die Kommunen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Zukunft verbindet und der bei der Einnahmeseite genauso mutig ist wie bei den Einsparungen.“

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