Pressemitteilung · Jette Waldinger-Thiering · 23.08.2018 Gerechtigkeit duldet keinen Aufschub

Zur heutigen Absetzung des TOP 3 (SSW-Gesetzentwurf zur Schulpflicht von Heimkindern) von der Tagesordnung des Bildungsausschusses erklärt die bildungspolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Jette Waldinger-Thiering:

Die Stellungnahmen zu unserem Gesetzentwurf liegen seit vier Wochen vor. Und dabei handelt es sich mitnichten um Romane, sondern um überschaubare, überwiegend sehr klare Aufforderungen, endlich Gerechtigkeit in den Bereich der Beschulung von Heimkindern einzuführen. Kurz gesagt: Wer täglich mit Kindern zu tun hat und nicht gerade eine Schule leitet, begrüßt unseren Vorschlag. Diese Erkenntnis hätten auch die jamaikanischen Bildungsexperten innerhalb weniger Minuten gewinnen können. Deshalb ist es verwunderlich und enttäuschend, dass sich CDU, FDP und Grüne immer noch nicht in der Lage sehen, aus den vielen Appellen einen Handlungsauftrag abzuleiten. Im Sinne der Heimkinder ist das jedenfalls nicht. 

Es geht es um nichts anderes, als das Schulgesetz in Einklang mit dem Verfassungsrecht auf Bildung zu bringen. Ich verstehe nicht, was es da noch aufzuschieben gibt. Gerechtigkeit duldet keinen Aufschub. 

Weitere Artikel

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 28.04.2022 Wir bleiben dran am Jugend-Check

„Gerade mit Blick auf unsere Kinder und Jugendlichen haben wir enorm viel aufzuholen“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 28.04.2022 Wir müssen den ukrainischen Kindern helfen - und auch dem Personal

„Wir müssen den Kindern aus der Ukraine den Zugang zu unseren Bildungsangeboten ermöglichen - aber wir müssen gleichzeitig für Entlastung für die Kitamitarbeitenden sorgen“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 28.04.2022 Wir werden weiter arbeiten an der Ostseekooperation - auch und gerade jetzt

„Unsere Europapolitik wird vorerst unter dem düsteren Schatten des russischen Angriffskrieges stattfinden. Wir alle hoffen auf eine baldige Vermittlung und ein Ende dieses schrecklichen Krieges. Gleichzeitig wollen und werden wir die Potenziale des Ostseeraums weiter heben und diesen weiterentwickeln, insbesondere in Hinblick auf unsere deutsch-dänische Grenzregion.“

Weiterlesen