Pressemitteilung · 12.11.2013 Herzlichen Glückwunsch, Matthäus Weiß

Zur Wiederwahl des Landesvorsitzenden der Sinti und Roma in Schleswig-Holstein, Matthäus Weiß, erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

 


 

Im Namen des SSW gratuliere ich Matthäus Weiß ganz herzlich zur Wiederwahl als Frontmann des Verbandes der Sinti und Roma in Schleswig-Holstein. 

 

Mit seinem schier unermüdlichem Engagement hat Matthäus Weiß viel für seine Volksgruppe geleistet und erreicht. Leider wurde dieser Einsatz oft nur schleppend oder gar nicht gewürdigt.

 

So brauchte es ganze sechs Anläufe, viele Jahre und diverse Regierungswechsel, bis den Sinti und Roma endlich ein verfassungsverbrieftes Recht auf Schutz und Förderung zuteil wurde. 

 


 

Die verfassungsrechtliche Gleichstellung der Sinti und Roma mit den Dänen und den Friesen im Land kann und darf jedoch nur ein Anfang sein. 

 

Wir müssen parteiübergreifend den zunehmenden Fremdenhass  gegen die Sinti und Roma bekämpfen. Und wir müssen dringend weiter daran arbeiten, die Ausbildungs- und Berufschancen junger Sinti und Roma zu verbessern. Auch hierbei wird der SSW Matthäus Weiß weiterhin tatkräftig zur Seite stehen.

 


 


 


 


 


Weitere Artikel

Pressemitteilung · Lars Harms · 11.07.2024 Ein bitterer Tag für die Minderheitensprachen

In einem Änderungsantrag zum neuen Hochschulgesetz (20/1526) hat sich der SSW für eine Sonderregelung bei der Besetzung von Professuren in Regional- und Minderheitensprachen eingesetzt. Dieser wurde heute im Bildungsausschuss abgelehnt. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 19.07.2024 Pädagogische Arbeit in unseren Kitas sichern

„Trotz Vorschaltgesetz bleiben Unsicherheiten und Herausforderungen“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 19.07.2024 Verfassungsschutzbericht 2023: Die größte Gefahr geht vom Rechtsextremismus aus

„Auf Worte folgen Taten. Sprache ist wichtig. Es geht um Framing, um Deutungshoheit und Themensetzen sowie letztlich auch um Beeinflussung. Die Mitte der Gesellschaft wird zunehmend empfänglich für extremistische und demokratiefeindliche Positionen.“

Weiterlesen