Pressemitteilung · 02.09.2019 eSport: Jamaika muss endlich von der Bremse steigen

Zur Spiegel-Meldung "Kein Geld für E-Sport", wonach noch kein Cent aus der Landeskasse in den schleswig-holsteinischen eSport geflossen ist, erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Die Jamaika-Koalition hat der eSport-Gemeinde so viel versprochen. Mittlerweile wird immer deutlicher: Die Günther-Regierung fördert den eSport nicht; sie spaltet die Community und lässt die eSportler komplett im Stich.

Schwarz-Grün-Gelb muss endlich von der Bremse steigen und die benötigten Gelder freigeben, damit der eSport in Schleswig-Holstein nicht ins Hintertreffen gerät.

Die Pläne für die eSport-Akademie an der FH Westküste liegen schon seit März auf dem Tisch der Staatskanzelei. Doch die mauert, offensichtlich weil Ministerpräsident Günther sich zunehmend in die weltfremden Kompetenzspielchen des olympischen Sportbundes einlullen lässt. Auch für das eSport-Haus in Kiel steht ein fertiges Konzept - es fehlt noch ein geeignetes Gebäude. Doch Jamaika lässt die eSportler auf dem Trockenen sitzen.

Im Koalitionsvertrag war noch von ehrenamtlicher Anerkennung und gesellschaftlicher Integration jenseits voin Defintionsfragen die Rede. Schleswig-Holstein, so verkündete Jamaika siegessicher, sei bundesweiter Vorreiter bei der Förderung des eSport. Für die Fotografen lässt sich der Ministerpräsident gerne mal im Gaming-Shirt auf dem Wacken-Festival ablichten. Tatsächlich ist die Unterstützung gleich Null. Das ist skandalös!

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 18.03.2026 Preiswucher an der Zapfsäule stoppen – Mobilität darf kein Luxus werden

Anlässlich der durch den Krieg in Nahost stark gestiegenen Energiepreise in Deutschland fand heute im schleswig-holsteinischen Landtag eine Debatte über Möglichkeiten zur Entlastung der Menschen statt. Der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, spricht sich für eine befristete Senkung der Energiesteuer sowie zeitlich begrenzte Preiserhöhungen an Tankstellen aus.

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 20.03.2026 Landeseinrichtungen für Geflüchtete müssen anpassungsfähig sein

Das neue Konzept für die Unterbringung von Geflüchteten muss sich unter anderem daran messen lassen, wie flexibel es ist. Es muss vor allem bedacht werden, dass wir ausreichende Reserven einbauen. Denn die Zahlen kann man unmöglich voraussagen.

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 20.03.2026 §218 StGb abschaffen – Männer, werdet endlich laut!

Wir leben in einer Gesellschaftsform, die von Männern geprägt ist, die sich an Männern orientiert und in der Männer die Vorherrschaft haben. Und genau diese blockieren weiterhin die Straffreiheit von Schwangerschaftsabbrüchen – ein Recht der Frauen. Das muss sich ändern!

Weiterlesen