Pressemitteilung · Lars Harms · 03.04.2014 Kiel und Flensburg sollen bundesweit konkurrieren können –- nicht gegeneinander

Zur Debatte um das Lehrkräftebildungsgesetz erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Es ist schon einigermaßen erstaunlich, mit welcher Hartnäckigkeit CDU und FDP versuchen, die Unis in Kiel und Flensburg grundlos gegeneinander aufzuhetzen. 

Das nützt den Universitäten leider genau so wenig wie die Tatsache, dass Schwarz-Gelb die Divergenz zwischen der Lehrerbildung und den real existierenden Schulformen jahrelang ausgesessen hat.

Was die angehenden Lehrerinnen und Lehrer in Schleswig-Holstein wirklich brauchen, ist ein modernes Lehrkräftebildungsgesetz. Und genau hierfür hat Bildungsministerin Wende einen ersten, sehr vernünftigen Aufschlag gemacht. 

Wir wollen unsere Universitäten gut aufstellen, damit sie bundesweit konkurrieren können – nicht gegeneinander. Dazu gehören auch gleichwertige Lehrbedingungen durch einen attraktiven Fächerkanon. Das hat nichts mit Lokalprotektionismus zu tun, sondern schlicht mit Gerechtigkeit. 

Dass CDU und FDP Probleme mit Gerechtigkeit haben, ist ja nichts Neues. Dass die Piraten den destruktiven Kurs von Schwarz-Gelb unterstützen, überrascht mich dann doch. 

Weitere Artikel

Rede · Lars Harms · 22.02.2024 Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen!

„Das beste Wohnungsbauprogramm nützt wenig, wenn die Auflagen durch verschachtelte Vorgaben vor Ort eine Realisierung erschweren. Überall in den mehr als 1.000 Gemeinden kann zu jeder Zeit in den jeweiligen Ausschüssen maßgeblich über Bauvorgaben beschlossen werden.“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 22.02.2024 Keine üble Symbolpolitik auf dem Rücken der Schwächsten

„Ich mag Debatten nicht, in denen es darum geht, denen, die am wenigsten haben, das Leben schwer zu machen.“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 22.02.2024 Schuldenbremse reformieren

„Schleswig-Holstein könnte jedes Jahr zusätzlich bis zu rund 170 Millionen Euro an strukturellen Krediten aufnehmen. Beispielhaft könnte damit die aktuelle Finanzierungslücke im Kita-Bereich geschlossen werden. Bei der Investitionsquote wäre wichtig, dass diese Quote nicht nur am Jahresanfang ausgewiesen würde, sondern am Jahresende auch tatsächlich erfüllt – also als reale Bausubstanz vorhanden bzw. konkret verausgabt – sein muss.“

Weiterlesen