Pressemitteilung · 03.05.2006 Landratswahl: SSW fordert zur Teilnahme auf und kritisiert CDU- und SPD-Äußerungen

Der SSW fordert die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Schleswig-Flensburg auf, sich an den Landratswahlen am Sonntag zu beteiligen. Der SSW-Landesvorsitzende Flemming Meyer kritisiert Kreispolitiker der CDU und der SPD, die sich in den letzten Tagen gegen die Direktwahl von Landräten ausgesprochen haben:

„CDU und SPD haben auf Landesebene die Direktwahl eingeführt und im Kreis Schleswig-Flensburg einen gemeinsamen Einheitskandidaten aufgestellt. Deshalb können sie sich jetzt nicht aus der Verantwortung stehlen und sich so aufführen, als ob ihre Parteien gar nichts damit zu tun hätten.

Der SSW hat seinerzeit im Landtag als einzige Partei die Einführung Direktwahl von Bürgermeistern und Landräten abgelehnt, weil dadurch die kommunalen Parlamente geschwächt werden. Trotzdem rufen wir die Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Flensburg auf, am Sonntag zur Wahl zu gehen. Wir haben nun einmal dieses Wahlrecht, deshalb ist es jetzt das wichtigste, dass der oberste Verwaltungschef des Kreises von so vielen Bürgern wie möglich gewählt wird.

Der SSW hat auf einen eigenen Kandidaten zur Landratswahl verzichtet. Wir fordern unsere Wählerinnen und Wähler auf, am Sonntag an der Wahl teilzunehmen und eine Kandidatin oder einen Kandidaten zu wählen, die für den Erhalt der sozialen Standards, einen unbürokratischen, offenen Verwaltungsstil und die finanzielle Gleichstellung der dänischen Minderheit steht.“
  
 

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 06.05.2026 Die Kreise zahlen die Zeche für die Verkehrspolitik des Landes

Zur heutigen Aktuellen Stunde „Hilferuf der Kreise ernst nehmen: Busverbindungen retten!“ erklärt die wirtschafts- und verkehrspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 06.05.2026 Zugang begrenzen, Systeme verändern und Kompetenzen stärken

„Das Problem der Social Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen ist komplex und es gibt nicht die eine richtige Lösung. Und doch glauben wir, dass eine wirksame Plattform-Regulierung auf EU-Ebene, eine Nutzungseinschränkung für die ganz jungen Nutzer und eine enge medienpädagogische Begleitung von Kindern und Eltern ein Schritt in die richtige Richtung sind.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 06.05.2026 Die bisherigen Rechtsmittel reichen bei digitaler sexualisierter Gewalt nicht aus

„Das Einzige, was wirklich nachhaltig helfen würde wäre, wenn Männer Frauen nicht schaden wollen würden.“

Weiterlesen