Pressemitteilung · 02.10.2014 Lokalradio stärkt die Meinungs- und Medienvielfalt

Zum fünften Medienänderungsstaatsvertrag erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms: 

 


 

Nach mittlerweile beidseitig erfolgter Unterzeichnung des fünften Medienänderungsstaatsvertrages für Hamburg und Schleswig-Holstein wird die Landesregierung in Kürze ein entsprechendes Ratifizierungsgesetz in den Landtag einbringen. Damit wird erstmals in Schleswig-Holstein

 

der Betrieb von lokalem Hörfunk ermöglicht.

 

Ich begrüße diese Entwicklung ausdrücklich. Lokalradio erweitert nicht nur die Meinungsvielfalt, sondern auch die Medienvielfalt in unserem Land. Ein gut gemachtes Lokalradio stärkt die Identifikation der Menschen mit der Region in der sie leben und trägt dazu bei, die in vielen Medienunternehmen entstandenen Lücken bei der lokalen Berichterstattung zu schließen. Damit sind Lokalradios auch ein echter Beitrag zur Medienvielfalt. 

 

Bundesweit einmalig ist, und dafür haben wir uns als SSW besonders eingesetzt: Anbieter, die in einer der fünf Versorgungsregionen im Norden lokalen Hörfunk anbieten wollen, verpflichten sich, auch die Kultur und Sprache regionaler Minderheiten angemessen zu berücksichtigen. Damit wird lokaler Hörfunk in Schleswig-Holstein auch ein echtes Plus für unsere Minderheiten im Land.

 


Weitere Artikel

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 19.08.2026 Madsens Fährenplan ist politisches Blendwerk

Zur heutigen Beratung über die Fährverbindung Missunde im Wirtschaftsausschuss erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 26.08.2026 Gleichstellung muss doch auch schneller gehen!

„Gleichstellung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die noch lange nicht zu unserer Zufriedenheit umgesetzt ist.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 26.08.2026 Sprachenarbeit endlich zukunftsfähig machen!

„Das A und O der Sprachenarbeit ist die Hauptamtlichkeit. Wenn die Landesregierung den Verfassungsauftrag ernst nimmt, muss sie selbstverständlich die institutionelle Förderung absichern. Das niederdeutsche Zentrum in Leck leistet Überragendes, muss aber personell weiter verstärkt werden, damit die Ehrenamtliche verlässliche Ansprechpartner bekommen.“

Weiterlesen