Pressemitteilung · Jette Waldinger-Thiering · 21.07.2016 Mit Rezepten aus dem 18. Jahrhundert ist kein Wahlkampf zu gewinnen

Zum Sommerinterview des NDR mit dem Spitzenkandidaten der CDU zur Landtagswahl, Ingbert Liebing, erklärt die bildungspolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Jette Waldinger-Thiering:

Herr Liebing will also die Schulstruktur beibehalten – Schülerinnen und Schüler sollen auch weiterhin sowohl an Gemeinschaftsschulen als auch an Gymnasien zum Abitur geführt werden. Das ist doch schon mal etwas. 

Die Lehrerinnen und Lehrer hingegen, die an den beiden Schulformen tätig sind, will er wieder gesondert ausbilden lassen. Was bedeutet das in der Konsequenz? Herr Liebing will unnötige, unattraktive und teure Doppelstrukturen. Herr Liebing will Klasse A- und Klasse B-Lehrer schaffen. Und: Herr Liebing will jenen Schulfrieden, der im Zuge des umfassendsten Bildungsdialogs, den Schleswig-Holstein je erlebt hat, entstanden ist, nach der Landtagswahl schlicht wieder aufkündigen. 

Sollte es dieser ausgemachte Irrsin gewesen sein, der zum Streit mit Liebings ehemals beauftragter Werbeagentur und schließlich zur Trennung von dieser führte, dann kann ich nur sagen: Herr Liebing hätte auf sie hören sollen. Mit Rezepten aus dem 18. Jahrhundert ist kein Wahlkampf zu gewinnen. 

Weitere Artikel

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 30.09.2022 Im Land zwischen den Meeren muss jedes Kind schwimmen lernen

„Wenn es um die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler geht, dann sind zwei Faktoren besonders gesundheitsschädlich: Stress und Armut.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 02.09.2022 Inklusion, Lernmittelfreiheit, Heimkinderschulpflicht: Es gibt so viele Themen, die uns unter den Nägeln brennen

„Machen Sie es doch lieber wie SPD und SSW: Fordern Sie Ihre Ministerin auf, zu den wirklich wichtigen Themen zu berichten!“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 01.09.2022 Die Landesregierung darf sich nicht mehr wegducken in Sachen Grenzkontrollen

„Wir fordern, dass beim Thema Grenzkontrollen die besondere Situation und die Belastungen für die Minderheiten in unserer Region stets mitbedacht werden. Wir werden uns weiterhin unermüdlich für ein grenzenloses deutsch-dänisches Grenzland einsetzen.“

Weiterlesen