Pressemitteilung · 12.10.2017 Norbert Brackmann verrät schleswig-holstenische Interessen

Zu den Äußerungen des CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Brackmann zum sechsspurigen Ausbau der A7 (heutige Ausgaben des SHZ, Seite 5) erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Wenn Norbert Brackmann gegen einen Ausbau der A7 im Norden agitiert, fällt er damit nicht nur seinem eigenen Ministerpräsidenten in den Rücken, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern in Schleswig-Holstein. Brackmann wurde von den Menschen in Schleswig-Holstein in den Bundestag gewählt. Und die erwarten, dass er ihre Interessen vertritt, statt sich als Schäubles Schatzkammermeister zu verdingen. 

Der sechsspurige Ausbau der A7 ist wichtig für Wirtschaft, Pendler und Urlauber im Norden. Statt sein eigenes Bundesland von Berlin aus zu torpedieren sollte Norbert Brackmann sich lieber dafür einsetzen, beim Bundesverkehrsminister für den seit Jahren geforderten und benötigten Ausbau der A7 im Norden zu werben. 

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 07.10.2026 Der Verfassungsschutz braucht vor allem gesellschaftliches Vertrauen

„Schutz der Demokratie bedeutet Vertrauen, Rechtsstaatlichkeit und eine starke Zivilgesellschaft. Ein guter Verfassungsschutz kann dazu beitragen, aber nicht mit immer weiterreichenden Eingriffsbefugnissen.“

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 07.10.2026 Digitale Grenzen überwinden – Geoblocking im deutsch-dänischen Grenzland beenden

„Ein konkreter Ansatz wären besondere Regelungen für Minderheitenregionen: Lizenzgebiete könnten auf die Siedlungsgebiete anerkannter Sprachminderheiten im Nachbarstaat erweitert werden. Für uns hieße das: dänische Angebote für Südschleswig und deutsche Angebote für Nordschleswig.“

Weiterlesen