Pressemitteilung · Jette Waldinger-Thiering · 15.12.2017 Schulfrieden adé

Zur Weigerung der Jamaika-Koalition, die Mehrbedarfskosten bei der Umstellung auf das G9-Gymnasium zu tragen, erklärt die bildungspolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Jette Waldinger-Thiering:

Es ist zum Mäuse melken: Statt den Schulfrieden und die gute Konjunktur zu nutzen, um endlich die Unterrichtsqualität in den Vordergrund zu stellen, werden wir uns wieder jahrelang Schulstrukturen beschäftigen. 

Dabei lässt die Jamaika-Koalition keine Gelegenheit aus um maximale Verwirrung zu stiften. Denn zur inhaltlichen Ausgestaltung schweigt sich die Koalition ebenso aus wie zu der Frage, welche personellen und baulichen Veränderungen die Umstellung erfordern. 

Klar scheint nur, dass G9 in Windeseile herbeidiktiert werden soll, und dass die Schulträger die Suppe finanziell auslöffeln dürfen. Denn unseren Antrag auf Übernahme der Mehrbedarfskosten hat Jamaika gestern kategorisch abgelehnt; ein Schlag ins Gesicht der Kommunen. 

Herzlichen Glückwunsch, Jamaika: Dilletantischer lässt sich ein Schulfrieden nicht aufkündigen.

Weitere Artikel

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 28.04.2022 Wir bleiben dran am Jugend-Check

„Gerade mit Blick auf unsere Kinder und Jugendlichen haben wir enorm viel aufzuholen“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 28.04.2022 Wir müssen den ukrainischen Kindern helfen - und auch dem Personal

„Wir müssen den Kindern aus der Ukraine den Zugang zu unseren Bildungsangeboten ermöglichen - aber wir müssen gleichzeitig für Entlastung für die Kitamitarbeitenden sorgen“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 28.04.2022 Wir werden weiter arbeiten an der Ostseekooperation - auch und gerade jetzt

„Unsere Europapolitik wird vorerst unter dem düsteren Schatten des russischen Angriffskrieges stattfinden. Wir alle hoffen auf eine baldige Vermittlung und ein Ende dieses schrecklichen Krieges. Gleichzeitig wollen und werden wir die Potenziale des Ostseeraums weiter heben und diesen weiterentwickeln, insbesondere in Hinblick auf unsere deutsch-dänische Grenzregion.“

Weiterlesen