Pressemitteilung · Lars Harms · 09.03.2016 „So etwas braucht kein Schwein“

Die SSW-Abgeordneten Lars Harms und Flemming Meyer werfen der CDU-Fraktion im Landtag vor, ohne Grundlage Ressentiments gegen Minderheiten zu schüren.

Mit ihrer Forderung, es müsse Schweinefleisch in öffentlichen Kantinen, Kitas und Schulen angeboten werden, spreche die CDU kein Problem an, sondern versuche ein künstliches Problem zu schaffen. Dabei bediene sie sich suggestiver Argumente, die man sonst eher von Parteien kennt, die als wenig stubenrein gelten. Der CDU-Antrag würde den Eindruck vermitteln, dass deutsche Werte über Bord geworfen werden müssten, um den Bedürfnissen von Minderheiten Genüge zu tun, sagte Flemming Meyer. Damit mache die CDU Schweinefleisch zum Vehikel für eine Flüchtlingsdebatte. „Es geht der CDU hierbei aber nicht um die Integration von Flüchtlingen. Vielmehr geht es um Assimilation“, so Meyer. 

Auch der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms, reagierte deutlich verärgert: „Ohne Grund Ressentiments gegen Gruppen zu schüren ist das Werk von Schweinepriestern. So etwas braucht kein Schwein“. 

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Lars Harms · 11.07.2024 Ein bitterer Tag für die Minderheitensprachen

In einem Änderungsantrag zum neuen Hochschulgesetz (20/1526) hat sich der SSW für eine Sonderregelung bei der Besetzung von Professuren in Regional- und Minderheitensprachen eingesetzt. Dieser wurde heute im Bildungsausschuss abgelehnt. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 19.07.2024 Verfassungsschutzbericht 2023: Die größte Gefahr geht vom Rechtsextremismus aus

„Auf Worte folgen Taten. Sprache ist wichtig. Es geht um Framing, um Deutungshoheit und Themensetzen sowie letztlich auch um Beeinflussung. Die Mitte der Gesellschaft wird zunehmend empfänglich für extremistische und demokratiefeindliche Positionen.“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 19.07.2024 Pyro-Technik kontrolliert in die Stadien bringen

„Die Choreografien gehören zu den Fangruppen, so wie die Fans zu den Vereinen gehören. Von dieser gelebten Fankultur profitieren maßgeblich auch die Vereine. Eine gute Choreo ist begeisternd und ein Stadionbesuch wird zu mehr als nur ein Fußballspiel.“

Weiterlesen