Pressemitteilung · 09.02.2015 SSW beschließt Fahrplan für Landtagswahl 2017

Klausurtagung von Fraktion und Landesvorstand

Auf einer gemeinsamen Klausurtagung der Landtagsfraktion und des Landesvorstandes in Jarplund am vergangenen Wochenende beschloss der SSW den Fahrplan für die Landtagswahl 2017 und diskutierte über die Strategie der Partei der nächsten zwei Jahre. 

So soll der Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2017 bereits auf dem Landesparteitag Ende September in Husum nominiert werden. Die lokalen Landtagskandidatinnen und -Kandidaten sollen im Frühjahr 2016 von allen SSW-Mitgliedern auf den Kreisparteitagen gewählt werden und schließlich die Landesliste im September 2016 auf dem Landesparteitag. 

Hierzu sagt Landesgeschäftsführer des SSW, Martin Lorenzen: 

„Die Landtagswahl 2017 ist für den SSW von entscheidender Bedeutung, da wir erstmals in einer Landesregierung vertreten sind. Als Minderheitenpartei war dies Neuland für uns. Deshalb muss die Partei inhaltlich und organisatorisch optimal aufgestellt werden. Gerade weil wir einen erheblichen Generationswechsel auf der Landesliste haben werden, ist es wichtig, dass wir die Landtagskandidaten so früh wie möglich wählen um ihnen die Gelegenheit zu geben, sich in ihren Wahlkreisen und in der Bevölkerung bekannt zu machen.“ 

Neben dem Werben um die Mitglieder der dänischen Minderheit und friesischen Volksgruppe will sich der SSW in den zwei nächsten Jähren auch verstärkt um die vielen Sympathiewähler in den Landesteilen Schleswig und Holstein kümmern. Der SSW wird insbesondere die Themen wirtschaftliche Entwicklung/Arbeitsplätze im ländlichen Raum, Verkehrsinfrastruktur, deutsch-dänische Zusammenarbeit, skandinavische Kulturpolitik und soziale Themen wie eine erweiterte, landesweite Sozialstaffel im Kita-Bereich, Ausbau der Ganztagsschule und die Teilhabe von Behinderten ansprechen.

 „Es geht darum, sich um die Probleme der Leute anzunehmen, die mit Kindern im Leben stehen und einer ganz normalen Arbeit nachgehen. Diesen Menschen müssen wir politische Angebote und Zukunftsperspektiven hier im Norden bieten“, so der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion Lars Harms. Dazu sollen die Landtagsabgeordneten und die Parteispitze verstärkt Institutionen, Organisationen und Firmen besuchen um sich mit den Problemen und Sorgen der Menschen vor Ort auseinander zu setzen. 

SSW-Landesvorsitzender Flemming Meyer sieht optimistisch in Zukunft: 

„Die Teilnahme des SSW an der Landesregierung und die gute Arbeit unser Ministerin Anke Spoorendonk gibt uns die Möglichkeit, noch mehr Wählerinnen und Wähler anzusprechen, die sich wie wir eine sozialere Gesellschaft mit skandinavischen Einflüssen wünschen, wo die schwächsten der Gesellschaft nicht vergessen werden. Dafür steht der SSW und ich bin sicher, dass die Wählerinnen und Wähler uns für dafür belohnen werden. Wir wollen die erfolgreiche Arbeit des SSW in der Landesregierung fortsetzen. Wichtig ist, dass der SSW so stark wie möglich bei der Landtagswahl abschneidet damit unsere Forderungen auch Wirklichkeit werden können.“  

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 18.03.2026 Preiswucher an der Zapfsäule stoppen – Mobilität darf kein Luxus werden

Anlässlich der durch den Krieg in Nahost stark gestiegenen Energiepreise in Deutschland fand heute im schleswig-holsteinischen Landtag eine Debatte über Möglichkeiten zur Entlastung der Menschen statt. Der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, spricht sich für eine befristete Senkung der Energiesteuer sowie zeitlich begrenzte Preiserhöhungen an Tankstellen aus.

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 19.03.2026 Deutsch-Dänische Förde-Agentur zur Rettung des Gewässers schaffen

Wenn wir jetzt nicht handeln, dann werden wir in ein paar Jahren nicht mehr darüber diskutieren, wie wir die Förde entwickeln – sondern darüber, was wir alles verloren haben.

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 19.03.2026 Daten unabhängig und zentral erheben – Unterrichts- und Schulgestaltung verbessern

Wenn wir systematisch Informationen über Lernstände, Unterricht, Prozesse und schulische Rahmenbedingungen sammeln und auswerten wollen, dann müssen die Daten dafür auch systematisch und standardisiert in der Fläche erhoben werden.

Weiterlesen