Pressemitteilung · 28.05.2020 SSW und SP: Grenze für die Regionalbevölkerung öffnen!

In einem offenen Brief haben sich die Vorsitzenden der Minderheitenparteien Südschleswigscher Wählerverband (SSW), Flemming Meyer, und Schleswigsche Partei (SP), Carsten Leth Schmidt heute an den dänischen Justizminister Nick Hækkerup gewandt. Sie fordern eine Grenzöffnung für die Bevölkerung in der Region Sønderjylland-Schleswig.

In den 100 Jahren seit der Grenzziehung seien zahlreiche soziale, kulturelle und wirtschaftliche Bande über die deutsch-dänische Grenze hinweg entstanden, die nun bereits seit dem 13. März brach lägen. Die Infektionszahlen im Norden Schleswig-Holsteins und im Süden Dänemarks  lägen deutlich unter dem jeweiligen Landesdurchschnitt. Deshalb müsse es möglich sein, den grenzüberschreitenden Alltag, und damit auch ein Stück Lebenswirklichkeit der Menschen im Grenzland wiederherzustellen, begründen die beiden Parteivorsitzenden ihre Aufforderung an den dänischen Justizminister.

Flemming Meyer und Carsten Leth Schmidt äußerten Verständnis dafür, dass angesichts der Coronakrise besondere Vorsicht geboten sei. Für die Menschen im Grenzland sei es jedoch "schwer zu akzeptieren", wenn künftig eine Situation entstünde, in der Touristen nach Dänemark einreisen dürften, die Lokalbevölkerung aber nicht.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 22.05.2026 Marschbahn: Planung ohne Finanzierung löst kein einziges Problem

Zum Beschluss des Bundestages, die Planung für den zweigleisigen Ausbau der Marschbahn voranzubringen, erklärt die wirtschafts- und verkehrspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 20.05.2026 Urteil zum Grenzhandel zeigt jahrzehntelanges politisches Versäumnis

Zum Urteil des Verwaltungsgerichts Schleswig zur Pfandpflicht im deutsch-dänischen Grenzhandel erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 20.05.2026 SSW kritisiert fehlenden Überblick über EURES in Schleswig-Holstein

Die Landesregierung kann keine belastbaren Angaben zur tatsächlichen Nutzung und Wirkung des europäischen Arbeitsmarkt-Netzwerks EURES in Schleswig-Holstein machen. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des SSW hervor. Weder liegen Zahlen zur Nutzung der Angebote vor noch können konkrete Vermittlungserfolge benannt werden.

Weiterlesen