Pressemitteilung · 04.09.2001 SSW weiterhin skeptisch zum Ausbau von Kiel-Holtenau

In einer ersten Reaktion auf die Veröffentlichung des Flughafen-Gutachen zum Ausbau von Kiel-Holtenau sagte der verkehrspolitische Sprecher des SSW, Lars Harms:

„Der SSW ist weiterhin skeptisch zum geplanten Ausbau des Flughafens Kiel-Holtenau. Auch wenn die Landesregierung jetzt „nur“ eine Verlängerung der Startbahn auf 1.800 Meter plus 300 Meter Overrun anpeilt, sehen wir weiterhin das größte Problem in der Finanzierung. Angesichts der Haushaltslage stellt sich die Frage der Verhältnismäßigkeit. Aus Sicht des SSW sind andere Infrastrukturmaßnahmen im Lande wichtiger. Zumindest konnte die Notwendigkeit eines Ausbau finanziert mit öffentlichen Mitteln bisher noch nicht ausreichend nachgewiesen werden,“ so Harms.

Auch die Sorgen der Anwohner des Flughafens sind laut Harms noch nicht endgültig ausgeräumt. Deswegen ist es seiner Meinung nach wichtig in jedem Fall – egal welcher Standort in betracht kommt – ein Raumordnungsverfahren durchzuführen sobald eine konkrete Planung vorliegt. „Nur durch ein Raumordnungsverfahren lässt sich eine breite öffentliche Beteiligung sicherstellen.“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 28.08.2026 Das Grenzland ist keine Müllkippe für schwarz-grüne Probleme

Zu den Plänen der Landesregierung, Bauschutt aus dem Rückbau des Atomkraftwerks Brokdorf per Zwangszuweisung in Harrislee zu deponieren, erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 28.08.2026 Queere Community effektiv schützen!

„Wir wissen, dass Queerfeindlichkeit nicht das Problem Einzelner ist, sondern sich auch heute noch durch unsere Gesellschaft zieht. Minderheitenrechte, ich sage das sonst oft in anderen Kontexten, aber es gilt auch hier, sind keine Sonderrechte, sondern Prüfsteine einer liberalen Demokratie.“

Weiterlesen

Rede · Dr. Michael Schunck · 28.08.2026 Tierheime endlich solide finanzieren!

„Kein substanzieller Inhalt, wie den Tierheimen oder den betroffenen Kommunen geholfen werden soll. Gesprächs- und Austauschformate sollen es sein. Damit ist aber keinem Tierheim geholfen, das jetzt unter der Last erdrückt wird. Der Koalitions-Antrag ist ein zahnloser Tiger.“

Weiterlesen