Pressemitteilung · 06.09.2006 UKSH: Austermann rechnet sich den Verkauf schön

Zur heutigen Anhörung zur Privatisierung des Uniklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in drei Landtagsausschüssen erklärt der gesundheitspolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms:

„Die Anhörung hat unsere Zweifel bestätigt, dass ein Teilverkauf des UKSH nicht die in Aussicht gestellten Einnahmen für das Land erbringen kann. Der Wirtschaftsminister rechnet sich den Gewinn durch eine Teilprivatisierung schön, weil er sich von vornherein für das Holdingmodell entschieden hat. Am Ende müssen wir aber froh sein, wenn die Kliniken eine zweistellige Millionensumme einbringen.

Wir haben auch immer noch nicht klare Antworten darauf, welche konkreten Maßnahmen eine Holding zur Sanierung des UKSH ergreifen würde. Während das Modell der UKSH konkrete Schritte benennt, bezieht sich das Gutachten nur auf die wirtschaftliche Ebene.  Beim Modell der regionalen „Portalkliniken“, die im Vorfeld des UKSH arbeiten sollen, stünde zudem zu befürchten, dass die Krankenversorgung vor Ort eingeschränkt wird.“

Weitere Artikel

Lars Harms am Meer

Rede · Lars Harms · 24.02.2021 Haushalt 2021: Abschiebungshafteinrichtung in Glückstadt - nicht mit dem SSW

„Der SSW lehnt die Abschiebungshafteinrichtung in Glückstadt ab und beantragt daher im Einzelplan 12 die Streichung sämtlicher Haushaltsmittel, die mit dieser zu tun haben.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 24.02.2021 Haushalt 2021: Endlich steht die Schlei auf der Tagesordnung

„Der SSW – ganz besonders in Person von Flemming Meyer – hat in puncto ‚Rettung der Schlei‘ gewirkt: Die Mittel wurden endlich deutlich aufgestockt und müssen nun schnell fließen. Wir werden die Entwicklung mit Argusaugen verfolgen.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 24.02.2021 Haushalt 2021: Die Sozialpolitik wird in der Pandemie noch wichtiger

„Den SSW machen insbesondere seine sozialen Themen aus. Unsere Kernthemen in dem diesjährigen Einzelplan 10: Die Mittelaufstockung für den Aufbau der Frauenmilchbanken sowie Zuschüsse für das „Kompetenzzentrum Demenz“ und die Aidshilfen.“

Weiterlesen