Pressemitteilung · 30.06.2015 Baggergut aus dem Kanal lässt sich optimal für Küstenschutz verwenden

Zur heute von Umweltminister Habeck vorgestellten Strategie „Wattenmeer 2100“ erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Ich habe bereits 2008 die damalige Landesregierung aufgefordert zu prüfen, wie sich unbelastetes Baggergut aus dem Nord-Ostsee-Kanal für den Küstenschutz an der Westküste verwenden lässt um Sandabbrüche an den Inseln zu vermindern.  

Leider beschränkte sich die Vorgängerregierung jedoch darauf, Perspektiven für den Deichbau zu untersuchen, was begrenzten Nutzen bringt. Und so wurde wertvolles Baggergut auch weiterhin jahrelang einfach nutzlos in die Natur gekippt. 

Ich begrüße deshalb, dass Umweltminister Habeck unseren damaligen Vorschlag in seiner Strategie Wattenmeer 2100 erneut aufgreift. Denn insbesondere vor Hörnum muss zügig etwas passieren, damit der Dünensockel nicht weiter abbricht. 

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