Pressemitteilung · 31.01.2014 Deutsch-dänisches Gewerkschaft-Netzwerk funktioniert

Susanne Schäfer-Quäck: „Wir dürfen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen.“


Zum zweiten dänisch-deutschen Workshop von Betriebsräten und haupt- sowie ehrenamtlichen Gewerkschaftern in Padborg sagte Susanne Schäfer-Quäck, SSW-Fraktionsvorsitzende in Flensburg: „Der gemeinsame Arbeitsmarkt hat sich inzwischen gut etabliert. Die Beschäftigungschancen im Grenzland sind gut. Dennoch bin ich besorgt, wenn ich höre, wie einige Arbeitgeber Gesetzeslücken in den jeweiligen Ländern vor allem bei Ausländern ausnutzen.“


Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus Flensburg und Apenrade berichteten über Fälle von Lohndumping und Scheinselbständigkeit. Dagegen helfe nur eine umfassende Beratung bereits vor Arbeitsantritt. „Wir müssen diese Entwicklung aber auch politisch diskutieren. Solange ein gesetzlich festgeschriebener Mindestlohn sowohl in Dänemark als auch in Deutschland fehlt, haben die schwarzen Schafe unter den Betrieben leichtes Spiel. Sie verweisen mit falschen oder veralteten Zahlen auf das jeweilige Nachbarland. Wir dürfen uns aber nicht gegeneinander ausspielen lassen. Ich begrüße darum ausdrücklich das Angebot des Regionskontors, aktuelle Zahlen über die tatsächlichen Lohnkosten in Deutschland und Dänemark für einige Berufe zu ermitteln.“



Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 11.09.2026 Versäumte Lebensmittelkontrollen: Schmachtenberg muss Farbe bekennen

Nach einer Auswertung von Foodwatch ist 2025 mehr als ein Drittel der vorgeschriebenen Lebensmittelkontrollen in Schleswig-Holstein ausgefallen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 17.09.2026 Don’t forget Afghanistan!

„Wir dürfen diesen Wortbruch der Bundesregierung nicht einfach so hinnehmen.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 17.09.2026 Antisemitismus ist unser aller Problem

„Der Antisemitismus greift um sich und erfährt vor allem im Netz eine sehr große Reichweite, die wie eine Hass-Maschine ständig neue antisemitische Postings erzeugt. Da ist ein mündlicher Bericht über einen Aktionsplan beileibe nicht das schärfste Messer in der politischen Schublade.“

Weiterlesen