Pressemitteilung · 04.10.2018 Die Jamaika-Koalition erntet den Frust, den sie selbst gesät hat

Zur Kritik von Gegenwind e.V. an den Windenergieplanungen der Landesregierung erklärt der energie- und umweltpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Ministerpräsident Daniel Günther und seine Jamaika-Koalition ernten den Frust, den sie selbst gesät haben. Günther selbst hatte den Menschen im Wahlkampf einzubilden versucht, man müsse nur ein paar Stellschrauben drehen und mehr auf Offshore-Anlagen setzen, dann könne das Energieziel erreicht, die Abstände zur Wohnbebauung reduziert und die Akzeptanz der Energiewende erhöht werden.
Das Gegenteil ist der Fall: Nach einem Jahr Stillstand folgten Einschnitte beim Küsten-, Natur- und Denkmalschutz, während sich bei den Abständen für die meisten Menschen überhaupt nichts geändert hat und auch nicht ändern wird. Auf diese Weise hat Jamaika die Akzeptanz der Energiewende bei der Bevölkerung verspielt, und genau das bekommt die Koalition jetzt folgerichtig zu spüren. Dass Gegenwind e.V. mehr Offshore-Anlagen fordert, sind lediglich die Geister, die Daniel Günther rief. Vom Umweltminister erwarte ich, dass er die Vorwürfe zu den Berechnungen seines Vorgängers bei den Lärmemissionen prüft und Parlament und Bevölkerung zeitnah und transparent informiert. 

Nicht verhandelbar bleibt für uns als SSW das Ausbauziel der Energiewende. Und mal ehrlich: 2 Prozent der Landesfläche bedeuten immer noch, dass 98 Prozent unberührt bleiben. 

Weitere Artikel

Rede · Christian Dirschauer · 20.11.2020 Die Arbeitsbedingungen in Teilen der Fleischindustrie sind unmenschlich

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 20.11.2020 Man kann nur ausländische Gefährder abschieben - und das tun wir auch

„Wir graben den Islamisten das Wasser nur dann ab, wenn wir schon am Anfang – bei der Radikalisierung – anfangen!“

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 20.11.2020 Photovoltaik muss für alle attraktiv und rentabel werden

„Aus dem Bericht der Landesregierung geht deutlich hervor, wenn wir wirklich was für die Energiewende und den Klimaschutz erreichen wollen, dann muss weitaus mehr getan werden.“

Weiterlesen