Pressemitteilung · 30.05.2007 Kita-Verordnung: Kritik der Kommunalverbände ist abwegig

Zur Kritik der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Landesverbände am Widerstand gegen den Entwurf für eine neue Kindertagesstättenverordnung erklärt der sozialpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms:
 
 „Es ist absurd, wenn die kommunalen Spitzenverbände die Kritik an schlechteren Personalstandards als populistische Stimmungsmache abkanzeln. Man muss weder Pädagogik noch Jura studiert haben um zu kapieren, dass es nicht das Kindeswohl fördert, wenn die Kleinsten von noch weniger pädagogischen Fachkräften begleitet werden. Herrn Bülow geht es um die billigste Lösung für die Kommunen, das sollte er offen und ehrlich sagen, statt es als Fortschritt für die Kinder zu verkaufen.“


Der Entwurf des Bildungsministeriums für die neue Kita-Verordnung sieht vor, dass nur 1,5 Fachkräfte zwölf Über-Drei-Jährige oder vier Kleinkinder betreuen sollen. Erst ab fünf Kleinkindern sind zwei Pädagogen vorgesehen, dies sind 2 Kinder mehr als bislang.

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