Pressemitteilung · 29.08.2005 Kreise dürfen dänische Schulkinder nicht im Regen stehen lassen

Der SSW fordert die drei nördlichen Kreise auf, nicht bei der Schülerbeförderung für die dänischen Schulen im Landesteil Schleswig zu sparen. „Die Kreise dürfen die dänischen Schulkinder nicht im Regen stehen lassen“, mahnen die SSW-Landesvorsitzende Gerda Eichhorn und die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk.

„Einige Kreise stellen im Moment die Kreiszuschüsse für die Beförderung von Kindern an dänischen Kindergärten und Schulen in Frage. Bei der Schülerbeförderung handelt es sich zwar um freiwillige Leistungen, die Kreise haben aber eine Verpflichtung für die dänischen Mitbürger in der Region. Sie dürfen sich nicht aus der Verantwortung stehlen“, sagt Gerda Eichhorn.

„Wir haben durchaus Verständnis dafür, dass die Kreise sich gegenwärtig in einer schwierigen finanziellen Lage befinden. Statt die dänischsprachigen Schulkinder und ihre Eltern einfach im Regen stehen zu lassen sollten die nördlichen Kreise sich aber lieber bemühen, gemeinsam mit der dänischen Minderheit und dem Land die Finanzierung der Schülerbeförderung gesetzlich abzusichern. Bis dahin müssen sie die dänischen Schulen ebenso behandeln wie die Öffentlichen“, fordert die SSW-Landtagsabgeordnete Spoorendonk.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 30.09.2022 Seidler fordert regionale Lösung für Grenzverbindung auf der Schiene

"Da von Bundesseite hier keine Unterstützung zu erwarten ist, muss dies ein Weckruf an die Landesregierung Schleswig-Holstein. Landesverkehrsminister Madsen muss ,in die Puschen kommen' und alle Beteiligten beiderseits der Grenze an einen Tisch holen!" fordert der Bundestagsabgeordnete.

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 30.09.2022 Die Tafeln im Land noch deutlich stärker unterstützen

„Unterstützung für die Tafeln ja – aber dann gerne auch konkret!“ 

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 30.09.2022 Kontrollinstrumente in Schlachtereien verbessern

„Das, was in Flintbek geschehen ist, ist ein Verstoß gegen das Tierschutzrecht. Doch wie bei den meisten rechtlichen Verstößen, geschieht so etwas nicht in aller Öffentlichkeit sondern im Verborgenen. Wie also hätte das Kreisveterinäramt hiervon Kenntnis erlangen sollen, wenn nicht durch heimliche Aufnahmen.“

Weiterlesen