Pressemitteilung · Flemming Meyer · 30.06.2017 Die Ehe für alle kommt – und das ist auch gut so

Zum Abstimmungsergebnis im Bundestag über die Ehe für alle erklärt der sozialpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Heute ist ein historischer Tag, nicht nur für alle Schwulen und Lesben in der Republik, sondern für die Gesellschaft insgesamt.  
Zum wiederholten Mal in der Nachkriegsgeschichte ist es gelungen, hohe Mauern einzureißen, Ausgrenzung und Isolation zu beenden. Das verdient Respekt. Vor den vielen Schwulen und Lesben, die jahrzehntelang gegen Diskriminierung auf die Straße gingen und sich engagiert durch unwürdige Debatten ewig Gestriger boxten. Respekt auch vor Politikern wie Volker Beck, der ihnen im Bundestag eine starke Stimme gab. Respekt vor den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die dem #Ehefüralle-Zug zuletzt so viel Tempo gemacht haben, dass selbst die Unionsführung sich ihm nicht mehr in den Weg zu stellen vermochte. 

Die Ehe für alle kommt – und das ist auch gut so. Doch bei aller Euphorie dürfen wir nicht vergessen: Die Mauer, die heute zu Fall gebracht wurde, ist aus Papier und Paragraphen. Die Mauern, die noch stehen, befinden sich in den Köpfen der Menschen. Die Erklärung der Kanzlerin zu ihrem Abstimmungsverhalten hat dies noch einmal deutlich gezeigt.

Weitere Artikel

Flemming Meyer

Rede · Flemming Meyer · 23.01.2020 Kinderkuren in Schleswig-Holstein: Eine Aufarbeitung ist dringend nötig

Es scheint sogar konkrete Hinweise auf Medikamentenversuche und sogar auf Todesfälle in Kinderkuren zu geben. Für uns ist das Grund genug, nicht nur diesen Dingen nachzugehen.

Weiterlesen

Rede · Flemming Meyer · 23.01.2020 Eine unabhängige Vertretung ist gut für das Pflegepersonal

Die Pflegekammer soll in Ruhe arbeiten, um ihren Wert unter Beweis zu stellen

Weiterlesen

Rede · Flemming Meyer · 22.01.2020 Wir müssen den Verkehr in den Städten neu denken - auch mit E-Rollern

E-Roller haben die Städte bereits erobert. Sie sind ein neues und flexibles Verkehrsmittel, aber sie sind nicht die Heilsbringer und schon gar nicht, wenn wir nicht gewillt sind den städtischen Verkehr an die neuen Herausforderungen anzupassen.

Weiterlesen